Die Lösung für schmerzempfindliche Zähne

Sie leiden unter blitzartigen Schmerzen beim Genuss von kalten Getränken
im Sommer oder beim Verzehr von Obst? Oft ist der Grund nicht Karies oder eine Parodontitis sondern abgenutzer Zahnschmelz.

Verursacht wird der Reiz durch heiße oder kalte Lebensmittel, süße oder säurehaltige Speisen und ist genauso schnell wieder weg wie er gekommen ist sagt Dr. Dr. Thea Lingohr Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Dr. Lingohr und Kollegen in Köln Bayenthal.

Ursache schmerzempfindliche Zähne

Im Dentin, der Schicht unter dem Zahnschmelz, verlaufen kleinste Nervenkanäle die Reize und Schmerzen übertragen. Zum anderen kann das Zahnfleisch zurückgehen, wodurch der Zahnhals freiliegt und Impulse direkte von der Mundhöhle zu den Zahnnerven weitergeleitet werden. Neben Parodontitis können auch nächtliches Zähneknirschen, stark säurehaltige Lebensmittel oder falsche Zahnputztechniken Ursachen für Zahnfleischrückgang sein.

Optimaler Schutz der Zahnhälse

Die empfindlichen Dentinkanälchen können zweimal pro Jahr speziell versiegelt und 4 mal jährlich mit z.B. Curodont d´senz behandlet werden. Dazu wird ein remineralisierender Flouridlack oder eine Versiegelung mit dünnfließendem Kunststoff aufgepinselt, um Überempfindlichkeiten zu lindern und nachhaltig vor Karies zu schützen. Ist der Zahn bereits von Karies befallen oder weist keilförmige Defekte auf, ist eine Kompositfüllung die richtige Behandlung.

Einige Patienten leiden unter starkem Zahnfleischrückgang, das schmerzt nicht nur sondern bringt auch ästhetische Einschränkungen mit sich. In diesem Fall kann Schleimhaut transplantiert oder Zahnfleisch verschoben werden, um die freie Stelle zu bedecken und wieder ein tolles Lächeln herzustellen. Der besondere Vorteil dieser mikrochirurgischen Operation ist ein schneller und verbesserter Genesungsprozess, verminderter Schmerzempfindlichkeit und einem gesteigerten Selbstbewusstsein und Lebensqualität.

Vorsorge ist die beste Medizin

Die tägliche Mundhygiene ist die Basis um Schmerzempfindlichkeiten zu verhindern. Die Tipps der Expertin Frau Dr. Dr. Lingohr lauten: Keine aufhellende Zahnpasta und Zahnbürsten mit harten Borsten zu verwenden und beim Zähneputzen einen mäßigen Druck auszuüben. Auch die tägliche Nutzung von Zahnseide sollte zur Routine werden, um die Zahnzwischenräume und das Zahnfleisch gesund zu halten. Die perfekte Ergänzung zur eigenen Mundhygiene ist die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt und eine zucker- und säurearme Ernährung.

Dieser Artikel ist rein informativ und ersetzt in keiner Weise die Beratung oder den Besuch bei Ihrem Zahnarzt.

Geschrieben vom Redaktionsteam der Praxis Dr. Dr. Lingohr

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